Google Analytics, jetzt auch für Flash
Google Analytics gibt es jetzt auch für Adobe Flash (gaforflash). Alles was GoogleAnalytics mit normalen Websites auswerten kann, ist jetzt auch für Flash verfügbar. Allerdings kann man mit den interaktiven Flash-Seiten nicht nur normale “Page-Views” messen, sondern auch alle anderen Aktionen die ein User auf einer Flash-Seite machen kann. Man könnte z.B. messen wie oft ein Video gestartet, pausiert, abgebrochen oder bis zum Ende angesehen wurde.
Diese Technik ermöglicht es besser auf das Verhalten der User eingehen zu können, und die Usability einer Website immer wieder zu verbessern. Wenn z.B. ein Video 1000 mal gesartet wurde, aber nur 10 mal bis zum Ende angesehen wurde, kann man davon ausgehen dass das Video zu lang ist, oder nicht die richtigen Informationen enthält, die der User erwartet.
Der Aussage das sich Flash-Websites nicht für Suchmaschinen eignen, oder gar Suchmaschinenmarketing unmöglich machen, kann ich nicht zustimmen. Mit der richtigen Technik und dem nötigen Know How sind Suchmaschinen-freundliche Flash-Websites kein Problem.
Weitere Informationen zu gaforflash
Martin Auswöger, am 23.11.08
Wie sollen Flash-Websites suchmaschinenfreundlich sein, solange Google die Inhalte nicht “lesen” kann? Alle Inhalte in normalem HTML nachzubilden, und dann per cloaking Google darauf zu leiten, ist meiner Meinung nach keine adäquate Lösung und verstößt auch gegen die Webmaster Guidelines von Google.
Wir legen sehr großen Wert darauf, dass jede Website von uns optimal von Suchmaschinen gelesen werden kann. Dabei verwenden wir natürlich auch kein “cloaking” oder Techniken die in irgendeiner Weise Suchmaschinen austricksen sollen. Die Google Webmaster Richtlinien beschreiben dass ein User die gleichen Inhalte zu sehen bekommen muss wie die Suchmaschine.
Eine professionelle Flash-Website ist so aufgebaut, dass auch ohne JavaScript und ohne Flash alle Inhalte gut und einfach zugänglich sind (im HTML Format). Und wenn ein Browser ohne CSS, JavaScript & Flash die Inhalte darstellen kann, dann kann es Google auch lesen. Und das entspricht zu 100% den Google Webmaster Richtlinien. Je nach dem wie die Website aufgebaut ist, kann man die Inhalte aus einer Datenquelle auslesen, und muss dadurch nicht alles „doppelt“ machen.
Ein weitere Vorteil dieser Technik ist, dass Besucher der Website die mit einem Textbrowser oder dem Handy surfen auch die richtigen Inhalte dargestellt bekommen.
Ein Browser der sich gut zum Testen von solchen Seiten eignet ist z.B. Lynx
Es ist aber auch möglich den Firefox so einzustellen, dass er Inhalte ähnlich wie lynx darstellt.